
Medienbildung ist ein zentraler Bestandteil der Lehrerbildung am Seminar. Grundlage bildet weiterhin das Medienkompetenzmodell nach Baacke mit seinen vier Dimensionen Medienkunde, Medienkritik, Mediennutzung und Mediengestaltung.
Ergänzend dazu orientieren wir uns am DigCompEdu, der die digitalen Kompetenzen von Lehrkräften systematisch strukturiert – von der professionellen Nutzung digitaler Werkzeuge über die Gestaltung digital gestützter Lernprozesse bis hin zur Förderung der digitalen Souveränität der Lernenden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der verantwortungsvolle Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Die verbindlichen KI‑Leitlinien des Landes Baden‑Württemberg fließen in unsere Ausbildung ein und unterstützen angehende Lehrkräfte dabei, Chancen und Risiken von KI reflektiert einzuschätzen und KI‑gestützte Werkzeuge pädagogisch sinnvoll einzusetzen.
Darüber hinaus beziehen wir Kompetenzen des neuen Fachs „Informatik und Medienbildung“ ein. Dies umfasst u. a. informatische Grundprinzipien, Daten- und Informationskompetenz, algorithmisches Denken sowie die Verbindung von Medienbildung und informatischer Bildung im Unterricht.
Im Bereich der Medienproduktion arbeiten wir eng mit dem Kreismedienzentrum (KMZ) zusammen. Diese Kooperation ermöglicht praxisnahe Erfahrungen mit professioneller Technik und unterstützt die Entwicklung kreativer und didaktisch wirksamer Medienprodukte.
Durch die Verbindung von Baackes Fundament, dem DigCompEdu, den KI‑Leitlinien, den Inhalten des Fachs Informatik und Medienbildung sowie der KMZ‑Kooperation gestalten wir eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Medienbildung im Vorbereitungsdienst.